Berufs- und Wirtschaftspädagogik

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Prof. Dr. phil. habil. Thomas Bals

Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Katharinenstr. 24
49078 Osnabrück

Raum: 26/104
Sprechzeiten:
Tel.: +49 541 969-6305
E-Mail: tbals@uos.de

http://www.bwp.uni-osnabrueck.de/professur_bals/personen/thomas_bals.html

Lehrveranstaltungen

Arbeits-/ Forschungsschwerpunkte :

Früherkennung beruflichen Qualifikationsbedarfs (insbes. bzgl. personaler Dienstleistungen)
Schul-/ Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement in der Berufbildung (Qualitätskonzepte, Schulinspektion, Bildungsgangevaluationen, Akkreditierungen usw.)
Vergleichende Berufsbildungsforschung (aktuell z.B. Berufsbildungspisa/ VET-LSA, Europäischer/ Deutscher Qualifikationsrahmen)
Qualifikation pädagogischen Personals in der Berufsbildung (insbes. Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrern, Ausbildern, Praxisanleitern)

Lebenslauf

Beruflicher Werdegang:

Studium der Wirtschaftspädagogik (Staatsexamen Lehramt) und der Psychologie (Dipl.-Psych.) an der Universität Köln; zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik und nebenberuflicher Lehrer an einer Fachschule. Anschließend wissenschaftlicher Angestellter bzw. Akademischer(Ober)Rat und nach Promotion (1989) und Habilitation (1995) Ernennung zum apl. Professor (1998) im Fachgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Osnabrück. Von April 2002 bis März 2009 Hochschuldozentur (C2) für "Medizin- und Pflegepädagogik" im Institut für Berufliche Fachrichtungen der Fakultät Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. Seit April 2009 W3-Professur für "Berufspädagogik" im Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften an der Universität Osnabrück. Visiting Scholar am European Institut der School of International and Public Affairs (SIPA) an der Columbia University/ New York von April bis September 2012. In der Selbstverwaltung der Universität Osnabrück von April 2011 bis März 2015 Geschäftsführender Leiter des Instituts für Erziehungswissenschaft und seit April 2015 Dekan des Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften, seit April 2016 zugleich Dekanesprecher.

Publikationen

Buchveröffentlichungen :

Bals T: Professionalisierung des Lehrens im Berufsfeld Gesundheit. 3., unveränderte Auflage, Köln 1995 (1. Aufl.1990; 2. Aufl. 1992, 3. Aufl. 1995)

Rabe-Kleberg U, Krüger H, Karsten ME, Bals T (Hg): Dienstleistungsberufe in Krankenpflege, Altenpflege und Kindererziehung: Pro Person. Bielefeld 1991

Bals T: Berufsbildung der Gesundheitsfachberufe. Einordnung - Strukturwandel - Reformansätze. Alsbach/ Bergstr. 1993

Bals T (Hg): Was Florence noch nicht ahnen konnte - Neue Herausforderungen an die berufliche Qualifizierung in der Pflege. Melsungen 1994

Runggaldier K, Enke K, Bals T: Die Berufsausbildung im Rettungsdienst - Eine berufspädagogische Untersuchung in den alten und neuen Bundesländern. Bonn 1994

Runggaldier K, Bals T: Evaluierung der Berufsausbildung zum Rettungsassistenten. Bonn 1997

Bals T, Beikirch-Korporal E, Bischoff-Wanner C, Gauss U, Göpel E, Huber J, Igl G, Kühnert S, Sieger M, Stöcker G, Stolz KH, Wagner F, Zegelin-Abt A: Bildung und Pflege, hrsg. vom Bundesausschuß der Länderarbeitsgemeinschaften der Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe. Stuttgart 1997

Bals T, Runggaldier K: Attraktivität des Berufes Rettungsassistent/ Rettungsassistentin. Bremerhaven 1998

Altenthan S, Bals T, Zöller A: Didaktisch-methodische Optimierung der Erstausbildung in den Berufsfachschulen des Gesundheitswesens. München 2000

Abicht L, Bärwald, H, Bals T, Brater, M, Hemmer-Schanze C, Meifort B, Preuss B: Gesundheit, Wellness, Wohlbefinden: Personenbezogene Dienstleistungen im Fokus der Qualifikationsentwicklung. Bielefeld 2001

Bals T, Hanses A, Melzer W (Hg.): Gesundheitsförderung in pädagogischen Settings. Weinheim und München 2008

Bals T, Hegmann K, Wilbers K (Hg.): Qualität in Schule und Betrieb. Forschungsergebnisse und gute Praxis. Aachen 2009

Baethge M, Arends L : Feasibility Study VET-LSA. A comparative analysis of occupational profiles and VET programmes in 8 European countries. International report, in cooperation with Schelten A, Müller M, Nickolaus R, Geißel B, Breuer K, Hillen S, Winther E, Bals T, Wittmann E, Barke A. Göttingen 2009.

Bals T (Hg): Wege zur Ausbildungsqualität - Stand und Perspektiven in den Gesundheitsfachberufen. Paderborn 2009

Bals T, Hinrichs H, Ebbinghaus M, Tenberg R (Hg): Übergänge in der Berufsbildung nachhaltig gestalten: Potentiale erkennen - Chancen nutzen. Paderborn 2011

Bals T, Grunau J, Unger A (Hg): Qualitätsentwicklung an Schulen des Gesundheitswesens. Eine theoretische und praktische Handreichung. Paderborn 2011

Bals T/ Koch M: Zur Komplexität und Empirie des Übergangssystems - Erfassung und Analyse des Übergangssystems in der Region Osnabrück. Paderborn 2012

Alscher D/ Bals T/ Büscher A/ Dielmann G/ Görres S/ Höppner H/ Hopfeld M/ Igl G/ Kuhlmey A/ Matzke U/ Satrapa-Schill A.: Gesundheitsberufe neu denken, Gesundheitsberufe neu regeln. Grundsätze und Perspektiven – Eine Denkschrift der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart 2013  

Bals T / Diettrich A / Eckert M / Kaiser F (Hg): Diversität im Zugang zum Lehramt an berufsbildenden Schulen – Vielfalt als Chance? Detmold 2016

Forschung

Projektlaufzeit: 01.07.2015 - 31.12.2018

PLanC – Perspektive Lehramt als neue Chance

Projektleitung:

Prof. Dr. phil. habil. Thomas Bals

Verbundpartner:

Prof. Dr. Julia Gillen, Leibniz Universität Hannover

Projektmitarbeiterinnen:

Kristin Beinke, Katharina Wehking

Beschreibung:

Perspektive Lehramt als neue Chance („PLan C“): Unter dieser Leitidee steht das seit Juli 2015 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt der Universität Osnabrück und der Leibniz Universität Hannover (Förderkennzeichen: 01JA1503B; 01JA1503A).

„PLan C“ gehört zu den 19 von 80 beantragten Einreichungen, die in der ersten Runde der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern als förderwürdig erachtet wurden.

„PLan C“ soll der Struktur- und Organisationsentwicklung der Lehrerbildung für berufsbildende Schulen an niedersächsischen Hochschulen dienen, indem es sich mit der Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines umfassenden und innovativen Konzepts zur Gewinnung und Qualifizierung von potentiellen Studienumsteiger/-innen ingenieurwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge befasst.

Im Fokus steht die Ansprache bzw. Gewinnung neuer Zielgruppen („motivation“), die Auswahl geeigneter Bewerber („matching“) sowie die Verstetigung des Angebots durch zielgruppenspezifische Begleitung und Unterstützung („mentoring“). Das Angebot richtet sich an Studienwechsler/-innen aus den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen, um dem Lehrermangel im gewerblich-technischen Bereich entgegenzuwirken.

 

 

Projektzeitraum: 01.02.2014 - 31.12.2016

Forschungs- und Entwicklungsprojekt „HoPe – Hochschulperspektiven für alle, Wege zu einem erfolgreichen Übergang in das Studium für SchülerInnen nichtakademischer Elternhäuser und mit Migrationshintergrund (HoPe)“

Projektleitung:

Prof. Dr. phil. habil. Thomas Bals

Kooperationspartner:

Frau Katja Urbatsch, M.A. (Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de), Herr Prof. Dr. Andreas Pott (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien) und Herrn Dr. Jens Schneider (European Network for Educational Support)

ProjektmitarbeiterInnen:

Dipl. Soz. Sibylle Drexler, Dipl. Ghl. Janika Grunau

Beschreibung:

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt knüpft an das zu Jahresbeginn abgeschlossene Projekt »Hochschulperspektiven für SchülerInnen berufsbildender Schulen (HOP)« an. In dessen Rahmen wurde bereits von Oktober 2012 bis Dezember 2013 mit sechs berufsbildenden Schulen in Osnabrück bzw. in der Osnabrücker Region erfolgreich kooperiert. Dabei fungierten Studierende des Lehramts an berufsbildenden Schulen als Mentorinnen und Mentoren für interessierte Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler durch Informationsveranstaltungen an den Schulen sowie optional über gemeinsame Hochschulaktivitäten mit dem Studieren vertraut zu machen. Die Lehramtsstudierenden wurden in Vorbereitung auf ihre Rolle in einem geschult und anschließend während ihrer Mentoringtätigkeit professionell unterstützt.

Mit dem neuen Projektvorhaben »HoPe« sollen auf Basis der Evaluation des Vorprojektes zum einen die Aktivitäten zur Studienvorphase weitergeführt und in quantitativer Hinsicht erweitert werden. Hierbei stehen auch zukünftig die berufsbildenden Schulen im Fokus, da diese traditionell von einem größeren Anteil von Schülerinnen und Schülern aus nicht-akademischen Elternhäusern und mit Migrationshintergrund besucht werden. Darüber hinaus werden die projektbezogenen Aktivitäten um ein in der Studienphase angesiedeltes Mentoringprogramm erweitert, für das sich Bachelor-Studierende mit unterschiedlichsten Problemlagen, beispielsweise Motivations-, Leistungs- und Sprachschwierigkeiten, bewerben können. Ziel ist es, vermeidbaren Studienabbrüchen präventiv vorzubeugen, Studienfreude und –erfolg zu erhöhen und zu der Aufnahme eines anschließenden Masterstudiums zu ermutigen. Sowohl bei den Mentees als auch bei den Mentorinnen und Mentoren sollen dabei Studierende der ersten Generation und mit Migrationshintergrund besonders berücksichtigt werden. Das Projekt wird während der Laufzeit sowohl mittels qualitativer wie quantitativer Untersuchungsansätze wissenschaftlich begleitet und soll hier auch die einschlägige fachwissenschaftliche Diskussion voranbringen sowie nach Ende der Anschubfinanzierung ab dem Wintersemester 2016/17 in die bestehenden Strukturen der Universität regelhaft integriert und damit nachhaltig verstetigt werden.

 

 

Projektzeitraum: 01.01.14-31.12.2016

Hochschulperspektiven für Schüler/innen berufsbildender Schulen

01.10.2012 bis voraussichtlich 31.12.2013

Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Projekt „Hochschulperspektiven für Schüler/innen berufsbildender Schulen“ wird in Kooperation mit der Initiative Arbeiterkind.de durchgeführt. Inhalt des Projektes ist die Konzeptionierung, Implementierung wie auch Evaluation eines Patenschaftsmodells: Studierende im Lehramt an berufsbildenden Schulen fungieren als Mentor/innen für Schüler/innen berufsbildender Schulen, um diese über Informationsveranstaltungen in Schulen aber vor allem auch über den direkten, persönlichen Kontakt und gemeinsame hochschulbezogene Aktivitäten zur Aufnahme eines Studiums zu ermutigen. Die ange-henden Lehrer/innen werden hinsichtlich ihrer Mentorenrolle adäquat geschult und durchgehend professionell begleitet.

Ansprechpartner/innen für das Projekt sind: Seitens der Uni Osnabrück:
Prof. Dr. Thomas Bals; Dipl.-Berufspäd. Kathrin te Poel, Anne Schröder
Seitens Arbeiterkind.de: Katja Urbatsch

 

 

Aufbau eines gemeinsamen Wissensmanagements durch Länderberichte und Berufsstudien im Handwerk (Teilprojekt USA)

Laufzeit: Dezember 2011 – voraussichtlich Ende 2012

In Kooperation mit den Handwerkskammern Osnabrück-Emsland und Hildesheim sowie dem Institut für Anglistik / Amerikanistik der Universität Osnabrück wird im Rahmen des Projekts zum einen ein Länderbericht über das US-amerikanische Bildungswesen erstellt, zum anderen Berufs- und (Aus-) Bildungsinformationen zu ausgewählten, handwerklichen Berufen in den USA gesammelt. In einem weiteren Schritt werden Aussagen über bestehende Äquivalenzen und Anerkennungsoptionen US-amerikanischer Abschlüsse getroffen. Langfristig sollen die Ergebnisse in das Informationsportal "Qualifikation für Deutschland" (bq-portal) eingepflegt werden.

 

 

Entwicklung eines berufsbegleitenden MA-Lehramtsstudiums für neue Zielgruppen

Projektlaufzeit: 01.10.2011 – 31.03.2015

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt LBS flex wird in Kooperation mit dem Projekt ING flex der Hochschule Osnabrück umgesetzt. Ziel des Kooperationsvorhabens ist die Entwicklung eines berufsbegleitend angelegten Bachelor-/ Masterstudiengangs Ingenieurpädagogik, der insbesondere neuen Zielgruppen (z.B. berufstätigen Facharbeitern) den Weg an die Hochschule eröffnet und polyvalente Studienabschlussmöglichkeiten bietet. Im Zentrum des Teilprojektes LBS flex steht die Konzeptionierung und Etablierung des Masterstudiengangs „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ für berufliche Fachrichtungen im MINT-Bereich.

 

 

Begleitforschung des Projekts ZUKUNFT BILDEN

Laufzeit: Herbst 2011 – Frühjahr 2013

Wie wirkt sich das tägliche Lesen der Tageszeitung auf die Auszubildenden aus? Inwiefern werden die Sprach- und Lesekompetenzen gefördert? Diesen und weiteren Fragen wird innerhalb bei der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes ZUKUNFT BILDEN auf den Grund gegangen.
Das Projekt wird in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Noack vom Institut für Germanistik durchgeführt.
Ansprechpartner: STRin Heike Hinrichs

 Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

 

Erfassung und Analyse des Übergangssystems in der Region Osnabrück

Laufzeit: 01.07.2011 – 31.12.2011

Das von der Bohnenkamp-Stiftung geförderte Vorhaben umfasst die systematische Erfassung der einschlägigen Angebote unterschiedlicher Träger und Anbieter sowie die Kooperation mit den Bildungsverantwortlichen der Region Osnabrück (Stadt, Landkreis, Bundesagentur für Arbeit, Kammern, Beruflichen Schulen, Unternehmen usw.). Ziel ist die Entwicklung eines abgestimmten und koordinierten Konzepts zur Optimierung des regionalen Übergangssystems.

Weitere Informationen finden Sie demnächst an dieser Stelle.

 

 

Struktur und Relevanz des informellen und non-formalen Lernens im Gesundheitswesen

Laufzeit: 01.12.2010 – 15.05.2011

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts wurde speziell für das Gesundheitswesen untersucht, in welchen Kontexten informell und non-formal gelernt wird. Ziel war es hierbei, einen systematischen Überblick über die tatsächliche Struktur und Relevanz der unterschiedlichen Lernformen im Feld zu erhalten.

Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

 

 

 16. Hochschultage Berufliche Bildung 2011

Die 16. Hochschultage Berufliche Bildung 2011 fanden vom 23.-25.03.2011 in Osnabrück statt.

Weitere Informationen sowie Tagungsimpressionen finden Sie hier.

 

 

Ausbildungsqualität in Gesundheitsberufen (AQiG und AQiG Reloaded)

Laufzeit: 01.08.2006 – 30.06.2010

Das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Projekt zielte darauf ab, berufsübergreifende Qualitätskriterien für die Berufsausbildung der Gesundheitsberufe zu entwickeln und in einer Modellregion zu erproben und zu evaluieren.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

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