Berufs- und Wirtschaftspädagogik

Fachbereich 3


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Dr. phil. Sibylle Sexson
Kontakt:

Dr. phil. Sibylle Sexson

Fachbereich 3: Erziehungs- und Kulturwissenschaften


Heger-Tor-Wall 9
49069 Osnabrück

Raum:26/201
Telefon:6306
Email:sibylle.sexson@uni-Osnabrueck.DE
Foto Dr. phil. Sibylle Sexson
Forschung

Mitarbeit an folgenden Projekten:

 

Forschungs- und Entwicklungsprojekt „HoPe – Hochschulperspektiven für alle, Wege zu einem erfolgreichen Übergang in das Studium für SchülerInnen nichtakademischer Elternhäuser und mit Migrationshintergrund (HoPe)“

Projektleitung:

Prof. Dr. phil. habil. Thomas Bals

Kooperationspartner:

Frau Katja Urbatsch, M.A. (Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de), Herr Prof. Dr. Andreas Pott (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien) und Herrn Dr. Jens Schneider (European Network for Educational Support)

ProjektmitarbeiterInnen:

Dipl. Soz. Sibylle Drexler, Dipl. Ghl. Janika Grunau

Beschreibung:

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt knüpft an das zu Jahresbeginn abgeschlossene Projekt »Hochschulperspektiven für SchülerInnen berufsbildender Schulen (HOP)« an. In dessen Rahmen wurde bereits von Oktober 2012 bis Dezember 2013 mit sechs berufsbildenden Schulen in Osnabrück bzw. in der Osnabrücker Region erfolgreich kooperiert. Dabei fungierten Studierende des Lehramts an berufsbildenden Schulen als Mentorinnen und Mentoren für interessierte Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler durch Informationsveranstaltungen an den Schulen sowie optional über gemeinsame Hochschulaktivitäten mit dem Studieren vertraut zu machen. Die Lehramtsstudierenden wurden in Vorbereitung auf ihre Rolle in einem geschult und anschließend während ihrer Mentoringtätigkeit professionell unterstützt.

Mit dem neuen Projektvorhaben »HoPe« sollen auf Basis der Evaluation des Vorprojektes zum einen die Aktivitäten zur Studienvorphase weitergeführt und in quantitativer Hinsicht erweitert werden. Hierbei stehen auch zukünftig die berufsbildenden Schulen im Fokus, da diese traditionell von einem größeren Anteil von Schülerinnen und Schülern aus nicht-akademischen Elternhäusern und mit Migrationshintergrund besucht werden. Darüber hinaus werden die projektbezogenen Aktivitäten um ein in der Studienphase angesiedeltes Mentoringprogramm erweitert, für das sich Bachelor-Studierende mit unterschiedlichsten Problemlagen, beispielsweise Motivations-, Leistungs- und Sprachschwierigkeiten, bewerben können. Ziel ist es, vermeidbaren Studienabbrüchen präventiv vorzubeugen, Studienfreude und –erfolg zu erhöhen und zu der Aufnahme eines anschließenden Masterstudiums zu ermutigen. Sowohl bei den Mentees als auch bei den Mentorinnen und Mentoren sollen dabei Studierende der ersten Generation und mit Migrationshintergrund besonders berücksichtigt werden. Das Projekt wird während der Laufzeit sowohl mittels qualitativer wie quantitativer Untersuchungsansätze wissenschaftlich begleitet und soll hier auch die einschlägige fachwissenschaftliche Diskussion voranbringen sowie nach Ende der Anschubfinanzierung ab dem Wintersemester 2016/17 in die bestehenden Strukturen der Universität regelhaft integriert und damit nachhaltig verstetigt werden.

 

Projektzeitraum: 01.02.14 - 31.12.2016

 


 

Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Hochschulperspektiven für SchülerInnen berufsbildender Schulen“

Projektleitung:

Prof. Dr. phil. habil. Thomas Bals

Kooperationspartner ArbeiterKind.de:

Frau Katja Urbatsch, M.A.

ProjektmitarbeiterInnen:

Dipl. Soz. Sibylle Drexler (ab Mitte Januar 2013), Anne-Christin Schröder, M.A. (bis Mitte Januar 2013) (Ansprechpartnerinnen Evaluation), Dipl. Päd. Sabine Hoffmann (Ansprechpartnerin Mentoring)

Beschreibung:

Studierende im Lehramt an berufsbildenden Schulen fungieren als MentorInnen für interessierte SchülerInnen an berufsbildenden Schulen, um diese über Informationsveranstaltungen in den Schulen sowie optional über gemeinsame hochschulbezogene Aktivitäten mit dem Studieren vertraut zu machen. Insbesondere SchülerInnen nichtakademischer Herkunft sollen mit diesem Programm angesprochen werden, da hier die Studierquote im Gegensatz zu SchülerInnen akademischer Herkunft noch immer gering ausfällt.

In Kooperation mit der Initiative ArbeiterKind.de werden Lehramtsstudierende in Vorbereitung auf ihre MentorInnenrolle in einem (Kickoff-) Seminar an der Universität Osnabrück entsprechend geschult und anschließend während ihrer Mentoringtätigkeit professionell unterstützt. Während des gesamten Projektverlaufs wird das Vorhaben begleitend formativ hinsichtlich seiner Akzeptanz bei den SchülerInnen und hinsichtlich seiner Wirkung evaluiert. Zudem erfolgt eine Evaluation bezüglich des Nutzens des Seminars für den weiteren beruflichen Werdegang der Studierenden sowie der Selbsteinschätzung der Studierenden hinsichtlich der Umsetzung der theoretischen Grundlagen in praktische Handlungskompetenzen während Ihrer Mentoringtätigkeit.

Projektzeitraum: 01.10.2012-31.12.2013


 

Evaluation eines Mentorenprojekts im Grundschulalter zur Prävention von gesundheitsgefährdendem Verhalten bei sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern

Projektleitung:

Prof. Dr. em. Hildegard Müller-Kohlenberg

ProjektmitarbeiterInnen:

Dipl. Soz. Sibylle Drexler (01/2009-12/2011), Dr. Brigitte Borrmann (10/2008-04/2011) und Leonie Teigler B. Sc. (05/2011-12/2012)

Projekttyp:

Drittmittelprojekt, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Beschreibung:

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wurde die potenzielle präventive Wirkung des Projekts „Balu und Du“ auf die psychische, physische und soziale Gesundheit sowie die damit verbundene gesundheitsbezogene Lebensqualität der Projektkinder („Moglis“) durch die Universität Osnabrück evaluiert. Hierfür wurden mehrere Mogli-Kohorten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe und in einem Prä-Post-Design untersucht.  Bei der Befragung der Kinder und ihrer GrundschullehrerInnen kamen sowohl normierte Tests wie auch für die Untersuchung spezifisch entwickelte Erhebungsinstrumente zum Einsatz. Für die zwölf an der Studie beteiligten Standorte aus Niedersachsen und NRW konnte nahezu eine Vollerhebung aller Projektkinder erreicht werden. Insgesamt nahmen 141 Moglis und 158 Kinder in der Kontrollgruppe aus 38 Grundschulen an der Studie teil. Des Weiteren wurden Elterninterviews durchgeführt und die Projekt-Tagebücher der MentorInnen einer qualitativen Analyse unterzogen.

Projektzeitraum: 01.10.2008-31.12.2012


 

Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

Projektleitung:

Prof. Dr. Friedrich Heckmann

ProjektmitarbeiterInnen:

Dipl. Soz. Sibylle Drexler (01/2007-12/2008), Dipl. Soz. Manuel Siegert (01/2006-01/2007)

Projekttyp:

Drittmittelprojekt, Auftraggeber: Stiftung Mercator

Beschreibung:

Im Rahmen des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts "Förderunterricht" werden Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund der Klassenstufen fünf bis zehn (Sekundarstufe I) in außerschulischem Unterricht zwei bis vier Stunden pro Woche sprachlich und fachlich gefördert. Ziel des außerschulischen Unterrichts ist es, die Bildungschancen der Jugendlichen zu verbessern und sie zu besseren bzw. höheren Bildungsabschlüssen zu führen.

2005 hat das efms die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts übernommen. Dabei sollten durch die Evaluation zentral folgende Fragen beantwortet werden:

-      Wirkungen des Projekts bei den Schülern: Steigert das Förderunterrichtskonzept die schulischen und sprachlichen Leistungen der Schüler? Stärken Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund aufgrund der Teilnahme am Förderunterricht ihre Soft Skills (Kommunikationsfähigkeit, Verhaltenssicherheit, Motivation)?

-       Wirkungen des Projekts bei den Förderlehrern: Hat der Förderunterricht positive Auswirkungen auf die Lehrbefähigung der Förderlehrer? Erwarten die Förderlehrer, dass sich ihre Einstellungschancen durch die Fördertätigkeit verbessern?
 Wirkungen bei den einzelnen Standorten der Förderung: Welche individuellen Projektkonzeptionen gibt es in den Standorten? Welche Good Practice-Beispiele können identifiziert werden?

Projektzeitraum: 01.01.2006-31.12.2008

Funktionen und Mitgliedschaften
  • Mitglied im Fachbereichsausschuss Bachelor "Berufliche Bildung"
     
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval)
     
  • Mitglied in der Zentralen Kommission für Gleichstellung (ZKfG)
     
  •  stellvertretendes Mitglied im Senat